Schweizer Firmengründung für serbische Unternehmer: AG oder GmbH, Finanzierung, Banking, Steuern und Aufenthalt. Mit wichtigen Hinweisen zu Auslandskonten und serbischen Auftragnehmern.

Schweizer Firmengründung für serbische Unternehmer

Kann ein serbischer Staatsbürger eine Gesellschaft in der Schweiz gründen?

Ja. Serbische Privatpersonen und Unternehmen können grundsätzlich 100 % einer Schweizer AG oder GmbH besitzen, ohne dass der Aktionär oder Gesellschafter persönlich in der Schweiz wohnen muss. Die Gesellschaft benötigt jedoch eine entsprechend bevollmächtigte Vertretung mit Wohnsitz in der Schweiz. Die Genehmigung eines Bankkontos sowie das Recht, in der Schweiz zu arbeiten oder zu wohnen, sind separate Fragen.

Eine Schweizer GmbH benötigt CHF 20’000 vollständig einbezahltes Stammkapital.

Eine AG erfordert CHF 100’000 nominelles Aktienkapital. Bei der Gründung müssen mindestens CHF 50’000 einbezahlt und die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Liberierung jeder Aktie erfüllt werden.

Die offiziellen Informationen zur Schweizer GmbH und die Anforderungen an eine AG erläutern den gesellschaftsrechtlichen Rahmen.

Alpine Capital koordiniert im Rahmen seiner Dienstleistungen zur Schweizer Firmengründung die Gesellschaftsstruktur, Gründungsunterlagen, lokale Vertretung und Vorbereitung des Bankprozesses entsprechend den tatsächlichen Umständen des Gründers.

Für Serbien ist eine zusätzliche Unterscheidung bereits zu Beginn wichtig: Die Finanzierung einer Schweizer Tochtergesellschaft, die Gewährung eines Darlehens an diese Gesellschaft und die Eröffnung eines privaten Schweizer Bankkontos sind nach den serbischen Devisenvorschriften nicht dieselbe Transaktion.

Drei Ausgangssituationen, die unterschiedlich geplant werden müssen

Ein serbischer Unternehmer, der bereits in der Schweiz lebt, benötigt möglicherweise vor allem eine geeignete Rechtsform, Unternehmensfinanzierung, Buchhaltung und Lohnabrechnung.

Ein Gründer, der weiterhin in Serbien wohnt, muss die Verantwortlichkeiten zwischen dem serbischen und dem Schweizer Geschäftsbetrieb klar verteilen und einen geeigneten Finanzierungsweg festlegen.

Wer persönlich in die Schweiz umziehen möchte, muss zusätzlich das Aufenthaltsrecht, die persönliche Besteuerung und die Führung eines möglicherweise in Serbien verbleibenden Unternehmens berücksichtigen.

Derselbe Reisepass kann deshalb zu unterschiedlichen Anforderungen führen.

Beginnen Sie mit der Identifikation der Eigentümer, ihrer tatsächlichen Wohnsitze, der bestehenden Gesellschaften und der vorgesehenen Arbeitsorte.

Beschreiben Sie anschliessend den Beitrag, den das Schweizer Unternehmen leisten soll: Kundenbetreuung, Vertrieb, Entwicklung, Verwaltung von Beteiligungen oder eine andere tatsächliche Geschäftsfunktion.

Eine Schweizer Geschäftsadresse sollte diese Funktion unterstützen und nicht ersetzen.

Serbien und die Schweiz: Geschäftsbeziehungen über die Firmengründung hinaus

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hebt die bedeutende serbische Gemeinschaft in der Schweiz und die regelmässige bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit hervor.

Es bezeichnet Serbien zudem als Absatzmarkt und Produktionsstandort für Schweizer Unternehmen.

Ein weiterer Bereich ist die wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Serbien wurde im März 2019 Vollmitglied des CERN. Das EDA dokumentiert ausserdem Verbindungen zwischen den Hochschulen und Forschungsgemeinschaften beider Länder.

Für Unternehmer ergeben sich daraus verschiedene Möglichkeiten.

Ein serbisches Unternehmen kann eine Schweizer Gesellschaft zur lokalen Kundenbetreuung gründen.

Ein Schweizer Konzern kann Kompetenzen in Serbien aufbauen.

Oder eine internationale Unternehmensgruppe kann ihre Aktivitäten in beiden Ländern koordinieren.

Dies sind unterschiedliche Geschäftsmodelle und kein Beleg dafür, dass jeder serbische Unternehmer eine Holdinggesellschaft gründen sollte.

Drei dokumentierte serbisch-schweizerische Geschäftsmodelle

Eine Schweizer Marktgesellschaft innerhalb der Telekom-Srbija-Gruppe: MTEL

In einer offiziellen MTEL-Mitteilung vom Oktober 2022 wurde die MTEL Schweiz GmbH als Tochtergesellschaft von MTEL Austria innerhalb der Telekom-Srbija-Gruppe vorgestellt.

Der Markteintritt in der Schweiz betraf Mobilfunk- und Fernsehdienstleistungen.

Dies ist ein Beispiel für eine lokale Marktpräsenz: Eine internationale Unternehmensgruppe gründet eine Gesellschaft, um Kunden in der Schweiz zu betreuen.

Die Eigentümerkette ist dabei wichtig.

Die Mitteilung beschreibt die Schweizer Gesellschaft über die österreichische Tochtergesellschaft. Daraus sollte nicht ohne Weiteres eine direkte Beteiligung konstruiert werden, die die Quelle nicht bestätigt.

Für einen Gründer liegt die praktische Erkenntnis darin, die Gesellschaft, die Verträge mit Kunden abschliesst, ihre lokalen Verantwortlichkeiten und ihre Funktion innerhalb der grösseren Unternehmensgruppe zu identifizieren.

Die Firmengründung sollte diesem operativen Modell folgen.

Eine internationale Technologiegruppe mit Schweizer Hauptsitz und serbischen Wurzeln: Comtrade

Das Unternehmensprofil von Comtrade beschreibt eine internationale Technologiegruppe mit engen Wurzeln in Serbien.

Die Gruppe fungiert als Holdinggesellschaft für mehrere Geschäftsbereiche und als Inkubator für Technologieunternehmen.

Das Kontaktverzeichnis nennt die Comtrade Group GmbH in Zug als Hauptsitz der Unternehmensgruppe und führt separate serbische Geschäftsbetriebe auf.

Dies ist eine andere Struktur als bei einem in Serbien registrierten Unternehmen, das lediglich eine Schweizer Vertriebsadresse ergänzt.

Das Beispiel veranschaulicht die Koordination einer Unternehmensgruppe über mehrere Rechtsordnungen hinweg, wobei die einzelnen Gesellschaften eigene Aufgaben erfüllen.

Für Unternehmer ist entscheidend, welche Funktionen die Schweizer Holding oder Konzernzentrale tatsächlich übernimmt.

Eigentumsverhältnisse, Investitionsentscheidungen und operative Verantwortlichkeiten müssen nachvollziehbar organisiert werden.

Die veröffentlichte Unternehmensstruktur belegt nicht, dass Steuern der Hauptgrund für die Standortwahl Schweiz waren.

Schweizer Ingenieurkompetenz in Verbindung mit einem serbischen Team: Zühlke

Das in der Schweiz gegründete Unternehmen Zühlke unterhält auch einen Geschäftsbetrieb in Serbien.

Die Standortseite für Serbien beschreibt ein Team in Belgrad, das unter anderem in den Bereichen Software- und Hardwareentwicklung, Datenanalyse, künstliche Intelligenz und verwandte Projektfunktionen tätig ist.

Die Richtung der Geschäftsentwicklung ist hier erneut eine andere: Eine ursprünglich Schweizer internationale Unternehmensgruppe baut Kompetenzen in Serbien auf.

Dies ist kein Beleg für eine Schweizer Tochtergesellschaft im Eigentum serbischer Unternehmer.

Das Beispiel zeigt vielmehr, wie Fachwissen und Verantwortlichkeiten für die Leistungserbringung auf verschiedene Standorte verteilt werden können.

Für ein Dienstleistungsunternehmen können Schweizer Kundenbeziehungen und ein serbisches Ingenieurteam Teil desselben Geschäftsmodells sein.

Arbeitsverhältnisse, geistiges Eigentum, Projektverantwortung und Preisgestaltung müssen dennoch entsprechend der tatsächlich erbrachten Arbeit organisiert werden.

Serbische d.o.o. oder Schweizer GmbH und AG: die tatsächlichen Anforderungen vergleichen

Serbien: RSD 100 Mindestkapital sind kein Massstab für eine Schweizer Finanzierung

Eine gewöhnliche serbische Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die d.o.o., kann einen oder mehrere Gesellschafter haben.

Das gesetzliche Mindeststammkapital beträgt RSD 100, sofern ein Spezialgesetz keine höheren Anforderungen vorsieht.

Die Gründungsinformationen der serbischen Unternehmensregisteragentur unterscheiden ausserdem zwischen gezeichnetem und einbezahltem Kapital.

Die Einzahlung muss nicht in jedem Fall bereits bei der Gründung vollständig erfolgen.

Das Gründungsdokument legt die entsprechende Frist innerhalb der gesetzlichen Grenzen fest.

Dies unterscheidet sich wesentlich von der vollständig zu erfüllenden Kapitaleinzahlung einer Schweizer GmbH.

Ein Gründer, der an eine geringe Kapitaleinlage bei einer serbischen Gesellschaft gewöhnt ist, sollte deshalb die Schweizer Kapitalanforderung klar von den Gebühren für die Gründungsberatung unterscheiden.

Schweizer GmbH: vollständig einbezahltes Kapital und offengelegte Gesellschafter

Eine Schweizer GmbH benötigt CHF 20’000 vollständig einbezahltes Stammkapital.

Ein einziger Gesellschafter genügt. Dies kann auch eine ausländische Gesellschaft sein.

Die Gesellschafter werden im Handelsregister eingetragen.

Anteilsübertragungen benötigen eine schriftliche Dokumentation und grundsätzlich die Zustimmung der Gesellschafterversammlung, vorbehaltlich der Statuten und des anwendbaren Rechts.

Diese Rechtsform kann sich für ein inhabergeführtes operatives Unternehmen mit einem stabilen Eigentümerkreis eignen.

Schweizer AG: Flexibilität bei Investitionen und Eigentümerwechseln

Eine Schweizer AG benötigt CHF 100’000 nominelles Aktienkapital.

Bei der Gründung müssen mindestens 20 % des Nennwerts jeder Aktie einbezahlt werden, insgesamt jedoch mindestens CHF 50’000.

Auch eine AG kann einen einzigen Aktionär haben.

Ihre Aktienstruktur kann für zukünftige Investitionen, die Nachfolgeplanung oder Veränderungen der Eigentumsverhältnisse geeignet sein.

Aktionäre werden grundsätzlich nicht allein aufgrund ihres Aktienbesitzes im Handelsregister veröffentlicht.

Dies macht die Eigentumsverhältnisse gegenüber Banken oder zuständigen Behörden jedoch nicht anonym.

Der Vergleich zwischen Schweizer AG und GmbH erläutert die Unterschiede über das Gesellschaftskapital hinaus.

In beiden Fällen sollte die Schweizer Vertretung eine tatsächliche Governance-Funktion erfüllen.

Legen Sie die Befugnisse, den Informationszugang und die Verantwortlichkeiten des Vertreters vor seiner Ernennung fest.

Wie viel kostet die Schweizer Firmengründung?

Unterscheiden Sie zwischen Gesellschaftskapital, einmaligen Gründungskosten und laufenden Betriebskosten.

Das Kapital gehört der Gesellschaft.

Professionelle Unterstützung, Notariatskosten, Handelsregistereintragung, Vorbereitung des Bankprozesses, lokale Vertretung, Geschäftsräume, Buchhaltung und Compliance sind separate Kostenpositionen.

Der Schweizer Firmengründungskosten-Rechner bietet einen ersten Richtwert.

Ein individuelles Angebot sollte die tatsächlichen Eigentümer, die Geschäftstätigkeit und die erforderliche Dokumentation berücksichtigen.

Planen Sie ausserdem Betriebskapital ein: Löhne, Lieferantenanzahlungen, laufende Kosten und den Zeitraum bis zu den ersten Kundenzahlungen.

Der Ablauf beginnt normalerweise mit dem Geschäftsmodell, der Eigentümerstruktur und den Vertretungsregelungen.

Anschliessend werden die Gründungsunterlagen und die Finanzierung vorbereitet.

Darauf folgen die Kapitaleinzahlung, die notarielle Beurkundung und die Handelsregistereintragung.

Auch das operative Banking und gegebenenfalls erforderliche branchenspezifische Bewilligungen müssen organisiert werden.

Einige Arbeiten können parallel erfolgen.

Die Gründung garantiert jedoch nicht, dass sämtliche Bankdienstleistungen oder betrieblichen Bewilligungen am selben Tag verfügbar sind.

Wie kann serbisches Kapital an eine Schweizer Gesellschaft übertragen werden?

Eine Eigenkapitalinvestition unterscheidet sich von einem Gesellschafterdarlehen

Das serbische Gesetz über Devisengeschäfte – Law on Foreign Exchange Operations erlaubt unter den anwendbaren gesetzlichen Voraussetzungen Zahlungen für ausländische Direktinvestitionen durch qualifizierende ansässige Gesellschaften, Unternehmer und Privatpersonen.

Dies sollte nicht als allgemeines Verbot der Gründung ausländischer Tochtergesellschaften dargestellt werden.

Allerdings müssen der rechtliche Investor, die Herkunft der Mittel, die Transaktionsdokumente und die anwendbaren Meldepflichten festgestellt werden.

Ein Darlehen an die Schweizer Gesellschaft ist eine andere Transaktion.

Grenzüberschreitende Kreditvereinbarungen unterliegen eigenen Vorschriften, Bedingungen und Meldepflichten innerhalb des serbischen Devisenrechts.

Überweisen Sie Gesellschaftsgelder nicht unter der Bezeichnung «private Investition», nur weil dieselbe Person letztlich beide Unternehmen besitzt.

Das Konto einer Schweizer Tochtergesellschaft ist nicht das private Auslandskonto des Gründers

Die veröffentlichten Erläuterungen der Nationalbank Serbiens unterscheiden zwischen dem Auslandskonto einer Zweigniederlassung oder Repräsentanz und dem Konto einer separat gegründeten ausländischen Gesellschaft.

Eine Schweizer Tochtergesellschaft ist eine eigenständige ausländische juristische Person.

Ihr Bankkonto sollte deshalb nicht automatisch als ausländisches Einlagenkonto ihres serbischen Aktionärs behandelt werden.

Für eine natürliche Person, die nach dem serbischen Devisenrecht weiterhin als Resident gilt, erfordert das Halten eines persönlichen Auslandskontos eine separate Prüfung der anwendbaren Ausnahmen oder Bewilligungspflichten.

Die praktische Konsequenz ist wichtig:

Die Annahme eines Kunden durch eine Schweizer Bank bestätigt nicht, dass sämtliche serbischen Devisenvorschriften eingehalten wurden.

Klären Sie den rechtlichen Zahlungsweg, bevor Geld überwiesen wird, statt die rechtliche Beschreibung nachträglich korrigieren zu müssen.

Unternehmensbesteuerung: das gesamte Geschäftsmodell vergleichen, nicht nur zwei Prozentsätze

Serbien: Der ordentliche Unternehmenssteuersatz beträgt 15 %

Der reguläre Körperschaftsteuersatz in Serbien beträgt 15 %.

Dies bestätigt die serbische Wirtschaftsförderungsagentur.

Steueranreize, Abzüge und die tatsächliche steuerliche Bemessungsgrundlage können das endgültige Ergebnis beeinflussen.

Der ordentliche Steuersatz ist deshalb keine Prognose der effektiven Belastung jeder einzelnen Gesellschaft.

Schweiz: Der Gemeindestandort ist entscheidend

Schweizer Gesellschaften bezahlen Gewinnsteuern auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene.

Der gesetzliche Bundessteuersatz beträgt 8,5 % des Reingewinns nach Steuern, wobei Gewinnsteuern steuerlich abzugsfähig sind.

Für eine ordentlich besteuerte Gesellschaft in Wollerau ergibt sich für 2026 illustrativ eine kombinierte effektive Gewinnsteuerbelastung von ungefähr 11,60 % des Gewinns vor Steuern.

Die Berechnung kombiniert den ordentlichen Schwyzer Basissteuersatz mit den geltenden lokalen Steuerfüssen und der direkten Bundessteuer unter Berücksichtigung der steuerlichen Abzugsfähigkeit.

Kapital- oder Mindeststeuern, individuelle Anpassungen und besondere Vorschriften für grosse multinationale Unternehmensgruppen erfordern eine separate Prüfung.

Der Vergleich der Schweizer Unternehmenssteuern nach Kantonen und Gemeinden erläutert die Methodik und verweist auf die offiziellen Berechnungsgrundlagen.

Der Unterschied zwischen 15 % und 11,60 % deckt nicht automatisch die Schweizer Verwaltungs- und Personalkosten oder die Steuerbelastung bei einer Gewinnausschüttung ab.

Der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung bleibt relevant

Gemäss Artikel 2 des serbischen Körperschaftsteuergesetzes kann die steuerliche Ansässigkeit einer Gesellschaft entweder durch ihre Gründung in Serbien oder durch den Ort ihrer tatsächlichen Geschäftsleitung und Kontrolle in Serbien entstehen.

Eine Schweizer Gesellschaft, die im Wesentlichen aus Belgrad geführt wird, benötigt deshalb eine weitergehende Analyse als lediglich die Prüfung ihrer Schweizer Handelsregistereintragung.

Der konsolidierte Gesetzestext enthält die entsprechenden Bestimmungen.

Bei verbundenen Unternehmen sollte dokumentiert werden, wer Dienstleistungen erbringt, Ressourcen kontrolliert und wirtschaftliche Risiken trägt.

Eine Schweizer Rechnung verlagert die Arbeit nicht automatisch in die Schweiz und erklärt für sich allein auch nicht, weshalb der Gewinn der Schweizer Gesellschaft zugewiesen wird.

Wie werden Dividenden zwischen Serbien und der Schweiz besteuert?

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Serbien trat am 5. Mai 2006 in Kraft.

Die Dividendenregelung sieht einen allgemeinen Quellensteuerhöchstsatz von 15 % sowie einen Höchstsatz von 5 % für eine qualifizierende Unternehmensbeteiligung von mindestens 20 % am Kapital der ausschüttenden Gesellschaft vor, sofern die anwendbaren Voraussetzungen erfüllt sind.

Die offizielle länderspezifische Übersicht zur Steuerentlastung erläutert diese Kategorien.

Die qualifizierende Beteiligungsschwelle beträgt 20 % und nicht einen aus einem anderen Doppelbesteuerungsabkommen übernommenen Wert.

Dabei handelt es sich um Höchstsätze und nicht um zusätzliche Steuern oder allgemeine Steuerbefreiungen.

Schweizer Dividenden unterliegen grundsätzlich zunächst der 35%igen Verrechnungssteuer vor einer möglichen Entlastung.

Die Informationen der Eidgenössischen Steuerverwaltung zur Verrechnungssteuer unterscheiden zwischen dem anfänglichen Steuerabzug und einer möglichen Rückerstattung.

Die steuerliche Ansässigkeit des Empfängers, seine wirtschaftliche Berechtigung und die erforderlichen Nachweise sollten festgestellt werden, bevor die Nettodividende berechnet wird.

Ein serbischer Reisepass belegt nicht automatisch die steuerliche Ansässigkeit in Serbien.

Eine Privatperson mit Wohnsitz in der Schweiz benötigt eine andere Analyse als eine in Serbien ansässige Muttergesellschaft.

Kann eine serbische Gesellschaft Schweizer Beratungsrechnungen ohne Quellensteuer bezahlen?

Nicht automatisch.

Die serbischen innerstaatlichen Vorschriften sehen eine Quellensteuer von 20 % auf bestimmte Zahlungen an ausländische juristische Personen vor.

Dazu gehören bestimmte Leistungen in den Bereichen Marktforschung, Buchhaltung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung.

Dies ist keine pauschale Steuer von 20 % auf jede ausländische Rechnung.

Eine Entlastung aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens kann das Ergebnis verändern.

Ihre Anwendung erfordert entsprechende Ansässigkeitsnachweise und die Erfüllung der relevanten Bedingungen, gegebenenfalls einschliesslich der wirtschaftlichen Berechtigung.

Die Artikel 40 und 40a des serbischen Körperschaftsteuergesetzes erläutern die innerstaatliche Quellensteuer und die Entlastungsvoraussetzungen.

Klassifizieren Sie die tatsächliche Dienstleistung und bereiten Sie die Unterlagen vor der Zahlung vor.

Ein Vertrag, der den Dienstleister lediglich als «Schweizer Unternehmen» bezeichnet, ist nicht ausreichend.

Ein Schweizer Kunde hebt den serbischen Unabhängigkeitstest für Auftragnehmer nicht auf

Für serbische Einzelunternehmer, einschliesslich pauschal besteuerter Unternehmer, kann der sogenannte Unabhängigkeitstest die Besteuerung der Vergütung verändern, wenn mindestens fünf von neun gesetzlichen Kriterien erfüllt sind.

Die Kriterien betreffen unter anderem die Kontrolle der Arbeitszeit, die verwendeten Arbeitsmittel, die Konzentration der Einnahmen auf einen Auftraggeber und das wirtschaftliche Risiko.

Dieser Test sollte geprüft werden, wenn eine Schweizer Gesellschaft serbische Einzelunternehmer beauftragt.

Dass sich der Kunde im Ausland befindet, ersetzt keine tatsächliche unternehmerische Unabhängigkeit.

Artikel 85 des serbischen Einkommensteuergesetzes für natürliche Personen regelt die entsprechenden Voraussetzungen.

Ein Einzelunternehmer und eine d.o.o. sind unterschiedliche Unternehmensformen.

Vor der Gestaltung des Dienstleistungsmodells sollte festgestellt werden, wer tatsächlich beauftragt wird.

Mehrwertsteuer muss separat geprüft werden

Der reguläre Mehrwertsteuersatz in Serbien beträgt 20 %.

Für bestimmte qualifizierende Lieferungen und Leistungen gilt ein reduzierter Satz von 10 %.

Die Steuerübersicht der serbischen Wirtschaftsförderungsagentur fasst diese Steuersätze zusammen.

Der ordentliche Schweizer Mehrwertsteuersatz beträgt 8,1 %.

Die korrekte Behandlung hängt von den Waren oder Dienstleistungen, dem Kunden, den Lieferbedingungen und dem Leistungsort ab.

Das auf der Rechnung angegebene Land ist dafür nicht allein entscheidend.

Mehrwertsteuer und gegebenenfalls anwendbare Zollvorschriften sollten vor der Festlegung der Preise für grenzüberschreitende Transaktionen geprüft werden.

Persönliche Besteuerung: Gehalt, Dividenden und steuerliche Ansässigkeit sind unterschiedliche Fragen

Serbien hat keinen einheitlichen persönlichen Steuersatz für sämtliche Einkünfte

Der ordentliche Einkommensteuersatz auf Löhne in Serbien beträgt 10 %.

Sozialversicherungsbeiträge werden separat berechnet.

Die offizielle Übersicht der serbischen Wirtschaftsförderungsagentur unterscheidet diese Kosten.

Dividenden gehören grundsätzlich zu den Kapitaleinkünften und werden mit 15 % besteuert.

Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann eine Anrechnung qualifizierender ausländischer Steuern bis zur innerstaatlich festgelegten Grenze möglich sein.

Die entsprechenden Vorschriften finden sich in den Artikeln 12 und 64 des serbischen Einkommensteuergesetzes.

Für bestimmte höhere Einkommen kann ausserdem eine separate jährliche Einkommensteuer mit Steuersätzen von 10 % und 15 % anfallen.

Der Leitfaden der serbischen Steuerverwaltung zur jährlichen persönlichen Einkommensteuer erläutert diese zusätzliche Besteuerung.

Die entsprechenden Schwellenwerte hängen vom jeweiligen Steuerjahr ab.

Ein numerischer Schwellenwert aus einer älteren Steuererklärung sollte deshalb nicht ungeprüft als aktueller Freibetrag übernommen werden.

Die Ausreise mit einem Flugzeug beendet nicht automatisch die steuerliche Ansässigkeit

Die serbischen Ansässigkeitsregeln berücksichtigen einen Wohnsitz oder den Mittelpunkt der geschäftlichen und persönlichen Lebensinteressen.

Ausserdem spielt ein Aufenthalt von mindestens 183 Tagen innerhalb des relevanten Zwölfmonatszeitraums eine Rolle.

Die Informationen der serbischen Steuerverwaltung unterscheiden zudem zwischen der Besteuerung weltweiter Einkünfte von Residenten und serbischen Einkünften von Nichtresidenten.

Bei einer Relocation sollten daher die Familie, weiterhin verfügbare Wohnungen, verbleibende Unternehmensinteressen und die Doppelbesteuerungsabkommen gemeinsam berücksichtigt werden.

Es sollte nicht angenommen werden, dass die Kriterien für die steuerliche Ansässigkeit und die Ansässigkeit nach dem Devisenrecht identisch sind.

Schweiz: Auch der Vermögenswert muss berücksichtigt werden

Die ordentliche Schweizer Besteuerung kombiniert Einkommensteuern auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene mit kantonalen und kommunalen Vermögenssteuern.

Ein Gründer, der seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegt, sollte sowohl den Wert seiner Unternehmensanteile als auch die erhaltenen Dividenden prüfen.

Das Einbehalten von Gewinnen innerhalb einer serbischen Gesellschaft kann für ihren in der Schweiz ansässigen Eigentümer weiterhin Bewertungs- und Deklarationspflichten auslösen.

Private Kapitalgewinne auf beweglichem Privatvermögen, beispielsweise privat gehaltenen Wertschriften, sind grundsätzlich steuerfrei.

Für Geschäftsvermögen und gewerbsmässigen Wertschriftenhandel gelten andere Regeln.

Dividenden sind nicht automatisch steuerfrei.

Der Leitfaden zum Schweizer Steuersystem erläutert den Rahmen.

Investitionen, Unternehmensbeteiligungen, ausländische Immobilien, Pensionsansprüche, familiäre Umstände und Versicherungskosten sollten gemeinsam geprüft werden.

Schweizer Banking: Mittelherkunft und rechtliches Eigentum müssen übereinstimmen

Eine Schweizer Gesellschaft mit serbischen Eigentümern kann Schweizer Bankdienstleistungen beantragen.

Die Annahme bleibt jedoch eine Entscheidung der jeweiligen Bank.

Die Schweizer Geldwäschereivorschriften verlangen die Identifikation des Kunden und der wirtschaftlich Berechtigten sowie die Klärung des relevanten wirtschaftlichen Hintergrunds.

Bereiten Sie aktuelle Registerauszüge, Finanzberichte, Geschäftsverträge und eine nachvollziehbare Finanzierungshistorie vor.

Bei einem Unternehmensverkauf sollten die Eigentumsnachweise mit dem Kaufvertrag und den Zahlungsbelegen übereinstimmen.

Eine Finanzierung durch Familienmitglieder sollte entsprechend ihrer tatsächlichen Rechtsnatur als Schenkung, Darlehen oder Investition dokumentiert werden.

Erklären Sie die Kunden, Lieferanten, Währungen und erwarteten Zahlungen.

Die Unterlagen für den Schweizer Bankantrag und die serbischen Transferdokumente sollten dieselbe Transaktion beschreiben.

Ein Kapitaleinzahlungskonto, ein operatives Geschäftskonto und ein privates Anlagekonto erfüllen unterschiedliche Zwecke.

Die Übersicht zu Schweizer Bankkonten erläutert diese Unterschiede.

Die Annahme der Gründungsmittel garantiert nicht sämtliche später gewünschten Bankdienstleistungen oder Finanzierungen.

Wirtschaftlich Berechtigte: getrennte Verpflichtungen in beiden Ländern

Serbien führt ein Zentralregister der wirtschaftlich Berechtigten.

Diese Eintragungen sind von den Schweizer Meldepflichten zu unterscheiden.

Das Schweizer Transparenzregister TranspaReg nahm am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb auf.

Meldepflichtige Rechtsträger müssen ihre wirtschaftlich Berechtigten innerhalb der anwendbaren Fristen identifizieren und melden.

Das Startdatum ist keine einheitliche Meldefrist für sämtliche Gesellschaften.

Das Register ist nicht öffentlich.

Berechtigte Institutionen haben jedoch nach den geltenden Vorschriften Zugang zu den Informationen.

Die offiziellen Fragen und Antworten erläutern den Rahmen.

Eine serbische Muttergesellschaft beseitigt nicht die Notwendigkeit, die letztlichen Eigentums- und Kontrollverhältnisse festzustellen.

Alpine Capital kann bei der Identifikation, Dokumentation der Eigentumskette und Vorbereitung der Meldung über die Unterstützung zum Schweizer Transparenzregister helfen.

Kann ein serbischer Unternehmer in die Schweiz ziehen, um sein Unternehmen zu führen?

Grundsätzlich kann dies möglich sein.

Die serbische Staatsangehörigkeit vermittelt jedoch keine Freizügigkeitsrechte nach den Schweizer EU/EFTA-Regeln.

Bei einem erstmaligen unternehmerischen Zuzug prüfen die Behörden die anwendbaren Zulassungsbedingungen und den nachhaltigen wirtschaftlichen Beitrag der geplanten Geschäftstätigkeit.

Finanzierung, einschlägige Erfahrung, ein glaubwürdiger Businessplan und realistische operative Verpflichtungen sind dabei wichtig.

Die offiziellen Informationen für Unternehmer aus Drittstaaten nennen ausserdem Personengruppen mit bereits bestehenden Rechten auf selbständige Erwerbstätigkeit.

Dazu gehören Inhaber einer C-Niederlassungsbewilligung sowie bestimmte Ehepartner von Schweizer Staatsangehörigen oder Personen mit Niederlassungsbewilligung.

Andere Situationen erfordern die Prüfung der tatsächlichen Aufenthaltsbewilligung.

Ein B-Ausweis sollte nicht ohne Überprüfung seiner rechtlichen Grundlage als universelle Berechtigung betrachtet werden.

Visumfreie Einreise ist keine Berechtigung zur dauerhaften Erwerbstätigkeit

Die Schweizer Einreisebestimmungen nach Staatsangehörigkeit ermöglichen Inhabern qualifizierender serbischer Reisepässe zulässige Kurzaufenthalte im Rahmen der anwendbaren 90-Tage-Regel innerhalb von 180 Tagen.

Die besonderen Vorschriften für serbische Reisepässe verlangen biometrische Reisepässe und unterscheiden die Visumbefreiung von einer Erwerbstätigkeit.

Ein Geschäftstreffen, eine Besichtigung von Räumlichkeiten und die tatsächliche Ausführung von Kundenarbeiten werden rechtlich nicht automatisch gleich behandelt.

Weder das Eigentum an Gesellschaftsanteilen noch ein Arbeitsvertrag mit der eigenen Gesellschaft stellt eine migrationsrechtliche Bewilligung dar.

Könnte die Schweizer Pauschalbesteuerung relevant sein?

Grundsätzlich kann sie für einen qualifizierenden ausländischen Staatsangehörigen relevant sein, der tatsächlich in die Schweiz zieht und hier keiner Erwerbstätigkeit nachgeht.

Die Besteuerung nach dem Aufwand, auch Pauschalbesteuerung genannt, basiert auf dem Lebensaufwand und gesetzlichen Berechnungsgrundlagen statt auf der ordentlichen Ermittlung des weltweiten Einkommens und Vermögens.

Grundsätzlich erforderlich sind das Fehlen der Schweizer Staatsangehörigkeit, die erstmalige Begründung der Schweizer Steueransässigkeit oder eine Rückkehr nach mindestens zehn Jahren Abwesenheit sowie der Verzicht auf eine Erwerbstätigkeit in der Schweiz.

Bei gemeinsamer Veranlagung müssen beide Ehegatten die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

Der Kanton Schwyz hat das Regime beibehalten.

Der Kanton Zürich hat es abgeschafft.

Die Erläuterungen des Bundes beschreiben den Rahmen.

Die Berechnung berücksichtigt den weltweiten Lebensaufwand und gesetzliche Mindestbemessungsgrundlagen.

Für Steuerpflichtige mit eigenem Haushalt gehört dazu mindestens das Siebenfache der Jahresmiete oder des Eigenmietwerts.

Bundesrechtliche und kantonale Mindestbeträge, Vermögenssteueranforderungen und Kontrollrechnungen gelten ebenfalls.

Für die Berechnung werden die ordentlichen Steuersätze verwendet.

Die Informationen des Kantons Schwyz erläutern die lokale Beurteilung.

Dieses Regime ist nicht mit der serbischen Pauschalbesteuerung eines aktiv tätigen Einzelunternehmers gleichzusetzen.

Das passive Eigentum an einem serbischen Unternehmen muss von dessen täglicher Führung aus einem Schweizer Wohnhaus unterschieden werden.

Eine Vergütung aus dem Ausland ändert nicht den Ort, an dem die Arbeit tatsächlich ausgeführt wird.

Ein bereits seit längerer Zeit in der Schweiz ansässiger Unternehmer kann dieses Regime nicht automatisch wählen, indem er einfach nach Wollerau umzieht.

Auch migrationsrechtliche Zulassung und steuerliche Eignung bleiben separate Fragen.

Wollerau: Geschäftsräume sollten zur tatsächlichen Tätigkeit passen

Eine Gesellschaft, die internationale Kunden koordiniert, benötigt möglicherweise Besprechungsräume und eine zuverlässige administrative Basis.

Ein Unternehmen mit lokalem Management kann eigene Büroräumlichkeiten benötigen.

Die Büro- und Meetingmöglichkeiten in Wollerau bieten verschiedene Optionen in der Zürichseeregion.

Eine Domiziladresse, ein gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplatz und ein separates Büro erfüllen unterschiedliche Bedürfnisse.

Wenn lokale Mitarbeitende benötigt werden, kann die bewilligte Personalvermittlung von Alpine Capital innerhalb der Schweiz bei der Suche nach ausgewählten Fach- und Führungskräften unterstützen.

Dies ersetzt nicht die separate Prüfung, die für die Anstellung oder Entsendung von Personal aus Serbien erforderlich ist.

Kann eine Person mit Wohnsitz in Serbien Schweizer Gewerbeimmobilien kaufen?

Grundsätzlich können ausländische Nichtresidenten qualifizierende Schweizer Gewerbeimmobilien erwerben, vorbehaltlich der Lex Koller und der tatsächlichen Nutzung.

Büros und Lagerhallen werden nicht gleich behandelt wie Wohnimmobilien zu Anlagezwecken.

Gemischt genutzte Gebäude erfordern besondere Aufmerksamkeit.

Eine ausländisch kontrollierte Schweizer Gesellschaft beseitigt die Beschränkungen für Wohnimmobilien nicht automatisch.

Immobilieneigentum begründet auch keine Aufenthalts- oder Arbeitsrechte.

Die Informationen des Bundesamts für Justiz erläutern diese Unterschiede.

Drei kostspielige Fehler, die vermieden werden sollten

Sämtliche Überweisungen als dieselbe Finanzierungsart behandeln

Eine Kapitaleinlage, ein Gesellschafterdarlehen und eine private Bankeinlage verfolgen unterschiedliche rechtliche Zwecke.

Identifizieren Sie den rechtlichen Eigentümer der Mittel, den Empfänger und die Art der Transaktion, bevor Sie den Zahlungsweg wählen.

Der Name des Bankkontos allein beantwortet nicht, ob die serbischen Devisenvorschriften eingehalten werden.

Den Rechnungsaussteller austauschen, ohne die Verantwortlichkeiten zu ändern

Ein serbisches Dienstleistungsteam wird nicht allein deshalb zu einem Schweizer Geschäftsbetrieb, weil eine neue Gesellschaft die Rechnungen ausstellt.

Vereinbaren Sie, wer die Arbeit tatsächlich ausführt, Kunden betreut, das geistige Eigentum besitzt und wirtschaftliche Verluste trägt, bevor Gewinne zwischen den Gesellschaften verteilt werden.

Unternehmenssteuersätze vergleichen und den Eigentümer ausser Acht lassen

Die Unternehmensbesteuerung ist nur ein Teil der Gesamtberechnung.

Dividendenverrechnungssteuer, persönliche steuerliche Ansässigkeit, Anrechnung ausländischer Steuern und die Schweizer Vermögenssteuer können das Ergebnis verändern.

Die gesamte Unternehmensstruktur ist wichtiger als die nominelle Differenz zwischen zwei Steuersätzen.

Praktische Fragen von serbischen Unternehmern

Kann meine bestehende serbische d.o.o. Eigentümerin einer Schweizer Tochtergesellschaft sein?

Grundsätzlich ja.

Eine ausländische juristische Person kann Anteile an einer Schweizer AG oder GmbH halten.

Registrierung, zeichnungsberechtigte Vertreter, Eigentumsverhältnisse und wirtschaftlich Berechtigte müssen dokumentiert werden.

Eine gesellschaftliche Beteiligung sollte mit einer persönlichen Beteiligung verglichen werden, unter Berücksichtigung der tatsächlichen finanziellen, steuerlichen, gesellschaftsrechtlichen und nachfolgebezogenen Folgen.

Kann das Dienstleistungsteam in Serbien bleiben?

Grundsätzlich kann dies möglich sein.

Die Verträge und Arbeitsverhältnisse sollten widerspiegeln, wo die Leistungen tatsächlich erbracht werden und welche Gesellschaft dafür verantwortlich ist.

Wenn einzelne serbische Unternehmer beauftragt werden, muss ihre tatsächliche Stellung geprüft werden.

Es sollte nicht angenommen werden, dass jede Rechnung automatisch eine unabhängige Geschäftsbeziehung belegt.

Kann ich mit Wohnsitz in Serbien ein privates Schweizer Bankkonto beantragen?

Eine Schweizer Bank kann einen Antrag prüfen.

Die mögliche Annahme durch die Bank ist jedoch nicht die einzige Frage.

Separat muss geklärt werden, ob das Halten des Kontos mit den anwendbaren serbischen Devisenvorschriften vereinbar ist und ob eine Ausnahme oder Bewilligung erforderlich ist.

Kann die Firmengründung aus der Ferne organisiert werden?

Einige Schritte können über ordnungsgemäss ausgestellte Vollmachten und beglaubigte Dokumente organisiert werden.

Die Anforderungen von Notar, Handelsregister und Bank müssen separat geprüft werden.

Dies betrifft insbesondere Identifikation, Legalisation und Übersetzungen.

Ein vollständig aus der Ferne durchführbarer Prozess sollte nicht in jedem Fall vorausgesetzt werden.

Ist eine bestehende Schweizer Gesellschaft mit Bankkonto eine Abkürzung?

Der Erwerb einer bestehenden Gesellschaft erspart die Errichtung einer neuen juristischen Person.

Er bringt jedoch eine Erwerbsprüfung sowie Änderungen bei Eigentum oder Governance mit sich.

Die Bank kann die Geschäftsbeziehung erneut beurteilen.

Die Risiken beim Kauf einer bestehenden Schweizer Gesellschaft sollten geprüft werden, bevor das Gründungsdatum oder ein bestehendes Bankkonto zum entscheidenden Kriterium wird.

Welche Informationen werden für ein erstes Angebot benötigt?

Bereiten Sie ein Organigramm der Eigentümerstruktur, eine Geschäftsbeschreibung, die relevanten Länder und Geschäftspartner, erwartete Umsätze und Zahlungen, die Kapitalherkunft sowie die vorgesehenen Arbeitsorte vor.

Geben Sie für jeden Gründer den Wohnsitz und gegebenenfalls eine bestehende Schweizer Aufenthaltsbewilligung an.

Stellen Sie ausserdem fest, ob die Finanzierung als Eigenkapitaleinlage oder Darlehen erfolgen soll.

Fazit

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Serbien und der Schweiz zeigen bereits verschiedene praktikable Geschäftsmodelle: lokale Schweizer Marktgesellschaften, internationale Konzernkoordination und auf mehrere Länder verteilte Ingenieurkompetenzen.

Die passende Unternehmensstruktur beginnt mit der Frage, welche Funktion die Schweiz tatsächlich übernehmen soll.

Eigentumsverhältnisse, Finanzierung, Banking, Steuern und persönlicher Wohnsitz müssen anschliessend auf derselben Tatsachengrundlage organisiert werden.

Alpine Capital kann die Schweizer Firmengründung, lokale Vertretung, Geschäftsräume und Vorbereitung des Bankprozesses koordinieren und dabei mit serbischen Beratern zusammenarbeiten, die die lokalen rechtlichen und steuerlichen Fragen betreuen.

Das Ziel ist nicht lediglich eine Schweizer Handelsregistereintragung.

Es ist ein Unternehmen, dessen Verantwortlichkeiten, Finanzierung und erforderliche Bewilligungen in beiden Ländern nachvollziehbar zusammenpassen.

Stand der zugrunde liegenden Informationen: 17. Oktober 2026. Dieser Leitfaden dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle rechtliche, steuerliche, bankfachliche oder migrationsrechtliche Beratung.

Quellen und weiterführende Informationen

Diese Einordnung dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung.

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